Hildegard Hundegar

Es war die Zeit des dreißigjährigen Krieges. Generalfeldmarschall Karl Gustaf Wrangel und die Truppen der Landgräfin von Hessen-Kassel Amalie Elisabeth wollten die Oberstadt plündern und zerstören. Eine  junge Frau, Hildegard Hundegar, trat mutig den plündernden Truppen des Generals entgegen, in ihrer Begleitung zahlreiche Frauen und Kinder. Sie flehte den Feldmarschall an, die Eresburg zu verschonen. Wrangel ist beeindruckt vom Mut dieser Frau und lässt die Soldaten anhalten. Als sie den Namen der jungen Frau erfahren, erinnert ihn sein Adjudant daran, dass vor Jahren ein Obermarsberger Schmied namens Hundegar den Brustpanzer des Generals geschmiedet hat, der ihn oft vor dem Tod bewahrt hat. Diese Tatsache und das beherzte Auftreten der Frauen und Kinder stimmten den General um und er verschonte die Stadt.

Geschichtliches - Eresburg