Schildwunder

Als König Karl in Italien weilte, griffen die Sachsen erneut die Eresburg an. Sie versuchten mit List, die Franken zum verlassen der Burg zu bewegen. Da die Franken aber ihr falsches Spiel durchschauten, belagerten die Sachsen die Eresburg und bereiteten sich auf einen erneuten Sturm vor. Sie sammelten ihre Mannen und wollten mit vereinten Kräften die Eresburg zurückerobern. Plötzlich sahen Christen wie Heiden ein Wunder, dass offenbar die Herrlichkeit Gottes zeigte. Über der Kirche, die unterhalb der Burg stand, erschienen zwei blutrot flammende Schilde, die sich wie im Kampf hin und her bewegten. Die Sachsen ergriffen, von Furcht und Schrecken erfasst, die Flucht. In ihrer Panik durchbohrten sie sich mit ihren eigenen gezückten Schwerten.

Quelle: Johannes Bödger, Marsberg Eresburg und Irminsul, Verlag Joh. Schulte, 2. Auflage, Marsberg 2001


Geschichtliches - Karl der Große